Pilgrimage to Shambala

I like to think back on my time at the Shambala with Mikael. I got there in April, 2018. It is an idylic place along a narrow valley inbetween two ridges. I had made the decision that after finishing my studies to go on a long walk to find myself and therefore sought to take a hike through Portugal. I walked along the Rota Vicentina that pases trought the small town of Aljezur, nearby Shambala, where I went to visit Mikael.

You can hitchhike easily to Shambala from Aljezur. The way is described on his homepage. I got a lift fast. A woman in her thirties with a car stopped next to me and asked me if I wanted a ride. After I got in, the next question was if I was going to Shambala. I was surprised. It turned out that she was one of his neighbors.

When I got out of the car and went down a small slope from the street, it opened up to a view like of a painting. It was a very untouched landscape in rich green. A large pasture in the plain of the valley and an adjoining mountain with a stream hidden away from the view from the street. On the land there was a miniature house, a shed, a compost toilet, a campfire place and a Tipi. There was also a vegetable patch right next to the stream.

After a short look around I met with Mikael: an incredibly open, friendly, balanced and respectful person. It happened to be my birthday on the day I arrived and to celebrate, he decided to make delicious chocolate balls.

Actually, I had the intent to work hard, but instead, I got to strainght into Mikael’s
ongoing retreat program. There followed some very intense days characterized by Zen meditation, Chi Gong and elements of different Martial arts to center yourself. I quickly realized that meditation is not a suitable method for me. The Chi Gong program, however, inspired me so much that I still do it today regularly and I have integrated it into my life. I’m grateful to Mikael for sharing his wealth of experience with me! Likewise I have taken quite a few recipes from the delicious food that he served with fresh ingredients that we picked from the garden. Mikael ‘s vegan cuisine always follows the principle – healthy, fast, easy and delicious. I especially like his Indian daal and the fancy ‘grated carrots with brewer’s yeast – spread’ fascinated me very much. It was like taking a vacation!

I wish much strength and energy and to Shambala and to Mikael’s vision. I recommend you to se it for yourself.

 

 

 

 

 

Gerne denke ich zurück an meine Zeit im Shambala mit Mikael. Es war im
April des Jahres 2018 als ich dorthin gelangt bin, an diesen Ort in
jener Idylle entlang des schmalen Tals zwischen den beiden Bergkämmen.
Ich hatte nach Beendigung meines Studiums den Entschluss gefasst mich
auf den Weg zu mir selbst zu machen und aus diesem Grund angestrebt
eine längere Wanderung durch Portugal zu unternehmen. Entlang des
Wanderwegs Rota Vicentina befindet sich auch die kleine Stadt Aljezur,
wo man nahgelegen Mikael besuchen kann.

Zu Mikael kann man von Aljezur auch ganz leicht trampen. Den Weg hat
Mikael auf seiner Homepage beschrieben. Ich habe genau zwei Lifts
gebraucht und genaugenommen hab ich beim zweiten Lift nicht mal den
Daumen raushalten müssen. Eine Frau, um die 30, hat mit ihrem Auto
neben mir angehalten und mich gefragt, ob ich ein Stück mitfahren
will. Nachdem ich eingestiegen bin, war die nächste Frage, ob ich zu
Mikael wollte. Ich war überrascht. Es stellte sich heraus, dass sie
seine Nachbarin gewesen ist.

Als ich aus dem Auto ausstieg und den kleinen Abhang an der
Straßenseite herabstieg, eröffnete sich mir ein Bild von bis zu diesem
Zeitpunkt  noch sehr unberührter Landschaft in sattem grün. Eine grüne
große Weide in der Ebene des Tals und ein daran anschließender Berg.
Dazwischen versteckt ist ein Bach, den man von der Straße aus aber nur
erahnen kann. Mikaels Grundstück ist bis auf einen Container, einem
Schuppen, einer Komposttoillete, einem Lagerfeuerplatz und einem Tippi
noch unberührt. Am Bach befindet sich ein Gemüsebeet. Kurz darauf
lernte ich Mikael kennen: ein unglaublich offener, freundlicher
ausgeglichener, respektvoller Mensch. Es war zufällig mein Geburtstag
als ich bei ihm ankam und um den zu feiern, schlug er vor zusammen
sehr leckere Bliss-Balls zu machen.

Eigentlich bin ich mit dem Vorsatz zu Mikael gegangen bin, mit ihm zu
arbeiten. Stattdessen kam es dazu, dass ich an Mikael’s
Retreatment-Programm teilnahm. Es folgten einige sehr intensive Tage,
geprägt von Zen-Meditation, Qui-Gong und Elementen verschiedener
Kampfsportarten, um sich zu zentrieren. Ich musste feststellen, dass
Zen-Meditation keine für mich geeignete Methode ist. Das
Qui-Gong-Programm aber inspirierte mich so sehr, dass ich es bis heute
noch regelmäßig in mein Leben integriere und ich bin Mikael dankbar
dafür, dass er seinen Erfahrungsschatz mit mir geteilt hat!
Ebenso in mein Leben übernommen habe ich ein paar Rezepte aus den
leckeren frischen Zutaten, die wir aus dem Garten pflückten. Mikaels
vegane Küche folgt dabei immer dem Grundsatz “gesund, schnell, einfach
zuzubereiten und lecker”. Vor allem sein indisches Daal und der
ausgefallene Möhren-Bierhefe-Aufstrich faszinierten mich sehr. Mhmmmmm!

Ich wünsche Mikael viel Kraft und Energie, um den Ort Shambala zu dem
formt wie er in seiner Vision aussehen soll.